Mein Weg nach Kona

Tagebuch eines Triathleten
 

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Erster Tag in Auckland

Liebe Leser,

nach dem Tag und der Nacht in Coromandel diskutierten Eva und ich, was wir uns denn noch von Neuseeland ansehen wollten? Eva plädierte für zwei abschliessende Tage in Auckland, da sie als Immobilieninteressierte, etwas mehr von der größten Stadt von Neuseeland sehen wollte. Ich schlug vor, dass wir durch Auckland durchfahren und uns im Norden der Halbinsel die Strände ansehen, um dann nach Auckland zurück für die Nacht zu fahren. Wir düsten also los und fuhren die Westküste von Coromandel auf der 25er Richtung Süden, dort machten wir noch ein paar Fotos und die eine oder andere Pause.

Coromandel, Blick vom 25er auf die WestküsteCoromandel, Blick vom 25er auf die WestküsteCoromandel, 25er an der Westküste

Auckland war dann auch relativ bald durch den 2er und 1er Highway erreicht, dann fuhren wir auch schon durch. Die Stadt selbst ist riesig, aber flächendeckend mit Einfamilienhäusern bebaut, daher auch die Ausdehnung. Über den Hafen führt eine riesige Brücke, die wir auch bald überquert hatten. In der Zwischenzeit war auch der Tag schon sehr fortgeschritten, wir waren mittlerweile durch Auckland durch im Norden und stellten uns die Frage: "Wie weit sollen wir denn noch fahren?". Da uns darauf keine passende Antwort einfiel, wir hatten bisher eigentlich nichts Neues gesehen, beschlossen wir an eine Raststätte, im WWW nach einer Bleibe für die Nacht zu suchen. Die Idee war, uns in einem zentrumsnahen Hotel, direkt in Auckland einzuquartieren. Da wir unseren Camper ja nicht auflösen konnten, überlegten wir den Jucy Chaser gleich noch am Mi. Abend zurück zu geben. Im Internet wurden wir bald fündig, unsere Wahl fiel auf das Pullman, zentral gelegen und erschwinglich.

Auckland, Pullman Hotel

Also programmierten wir das Navi mit der neuen Adresse, uns fuhren los. Im Nachmittagstoßverkehr erreichten wir bald das Zentrum von Auckland, das Pullman liegt zwar sehr zentral, aber dort ist es alles andere als eben. Ich folgte den Anweisungen des Navi und fuhr bergauf, bergab mit Steigungen, die Coromandel alle Ehre gemacht hätten. Die letzte Kurve auf den Berg zum Pullman hinauf, dachte ich schon, der Camper kippt jetzt gleich um, aber es ging gut und wir erreichten das Hotel. Mit Schwung fuhr ich gleich in die Einfahrt hoch und hielt direkt vor dem Eingang. Eva sprang aus dem Wagen und ging zur Rezeption, um unsere Reservierung zu checken, die natürlich nicht funktioniert hat. Mittlerweile diskutierte ich mit dem Verantwortlichen am Eingang, der alle anderen herumkommandierte, aber nicht eine Miene verzog, obwohl ich defakto die ganze Auffahrt blockierte. Er schaffte es einen Platz am Ende der Rampe frei zu machen, sodaß ich ein Stückchen weiter vor fahren konnte, dann begann ich unsere Sachen im Camper zusammen zu packen. Eva war immer noch an der Rezeption, aber sie tauchte bald auf und fragte mich, was das Zimmer denn bei der Reservierung gekostet hätte? Sie meinte der freudliche Herr an der Rezeption, verlangte deutlich mehr, bis wir das kleine Missverständnis klären konnten, der Mann an der Rezeption sprach von NZ$, wir hatten aber die €-Preise im Internet erhalten, d.h. es ging um den gleichen Betrag, nur in verschiedenen Währungen. Nachdem das geklärt war, konnte ich endgültig zusammen packen, dann warf ich alle unsere Gepäckstücke auf die Rampe, in der Annahme, dass dies vielleicht einen Gepäckträger auf den Plan bringen würde. Da aber niemand auch nur Notiz von uns nahm, trug Eva Alles in drei Durchgängen aufs Zimmer, ich bewachte den Camper und den zurück gebliebenen Rest des Gepäcks. Als dann Alles auf dem Zimmer war, übergab ich den Camperschlüssel dem Chef der Einfahrt, der dann den Camper parken wollte. Da er aber natürlich nicht in die Tiefgarage passte, blieb er den Rest der Nacht, dort auf der Rampe stehen. Zurück geben konnte ich ihn nicht mehr, da es schon nach 18:00 war und die Jucy Vertretung schon zu hatte.

Nach dem ganzen Stress gingen wir dann noch eine kleine Runde, die Jucy Vertretung in Auckland, liegt ca. 8min vom Pullman entfernt, also gingen wir am Abend dort vorbei, fanden auch eine nahe Tankstelle und ich konnte mir den Weg für morgen gleich merken. Dann gingen wir die Runde über den Queens Wharf, dort lagen 2 Kreuzfahrtschiffe, eines von der Costa, das ich gleich fotografieren musste.

Über die Queens Street gingen wir dann wieder zurück zum Hotel, der Weg geht zuletzt dann steil bergauf, es ist schon erstaunlich, wie viele Höhenmeter man so beim Spazierengehen in Auckland machen kann.

Auckland, The CourtAuckland, Costa Luminosa am Queens WharfAuckland, Costa Luminosa am Queens WharfAuckland, Ferry Building am Queens WharfAuckland, Queens Street vom Hafen aus gesehen

Wie wir dann am Morgen den Camper zurückgegeben haben und was wir sonst noch für Eindrücke aus Auckland mitgenommen haben, kommt dann im nächsten Beitrag.


Euer ultrafastfreddy aus Auckland, Neuseeland

9.3.16 01:22

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