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Tagebuch eines Triathleten
 

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Der letzte Tag in Tahiti

Liebe Leser,

entschuldigt bitte diesen späten Nachtrag zu unserer Südsee Reise, leider hat mich kurz vor der Heimreise ein Virus erwischt und ich habe die erste Woche zu Hause im Krankenstand und nicht in der Firma verbracht, so bin ich erst jetzt am Wochenende dazu in der Lage, diesen letzten Beitrag zu posten.

Den letzten Tag in Französisch Polynesien haben wir im InterContinental in Tahiti verbracht. Dies war notwendig, da unser Flug nach Hause mit der Air France schon um 08:15 ging, das hätten wir von Moorea aus nicht geschafft. Der Virus muss mich schon im Hotel oder auf der Fähre erwischt haben, da ich die ganze Rückreise (ca. 28h) mit triefender Nase in den beiden Flugzeugen und drei Airports (Tahiti, Los Angeles, Paris) verbracht habe.

Im InterContinental auf Moorea habe ich, noch kurz vor der Abreise zur Fähre, ein paar Fotos mit dem Fischauge gemacht.

Die Delphine waren diesen Vormittag wieder einmal in Action, diesmal gelangen mir ein paar Fotos, als einer gerade gesprungen ist, auf diesem Foto ist er kurz nach dem höchsten Punkt seines Sprunges in der beginnenden Fallphase.

Da mich Schiffe nun mal interessieren, habe ich die Fähre, mit der wir dann am Vormittag von Moorea nach Tahiti gefahren sind, beim Anlegen fotografiert. In Summe benötigt die Fähre ca. 20min um anzulegen, alle Passagiere und Fahrzeuge auszuladen bzw. die neuen Passagiere und Fahrzeuge wieder an Bord zu bringen und ab zu legen. Die Fahrtzeit nach Tahiti beträgt mit der Terevau Linie ca. 25min, was ziemlich flott ist. Wenn man bei voller Fahrt am Bug steht, muß man sich anstrengen, um gegen den Fahrtwind anzukämpfen. Bei der ersten Überfahrt war ich ja am Bug, weil ich bei der Ankunft ein paar Fotos von Moorea machen wollte, zum Glück war da das Wetter besser und ich wurde nicht naß, bei der überfahrt nach Tahiti war die See etwas rauher, da wäre dies keine so gute Idee gewesen. Zumindest waren die Fenster auf der Steuerbordseite komplett mit Gischt vollgespritzt, als wir in den Hafen von Tahiti einliefen, da wäre ich sicher geduscht worden.

Auf dem mittleren Bild kann man gut erkennen, dass die Fähre ein Katamaran ist, das Verhältinis Länge/Breite bzw. Rumpfabstand ist zwar nicht ideal, aber die Fähre hat offenbar genug Leistung, um echt flott zu fahren, ich habe die Geschwindigkeit auf ca. 25-30kn geschätzt, im Internet findet man 30,6kn maximal und 29,9kn Durchschnittsgeschwindigkeit, also habe ich nicht so falsch gelegen mit meiner Schätzung. Der Tiefgang beträgt 1,5m, Gesamtlänge 45,24m, maximale Breite 12.3m, Tragfähigkeit 66t. (Terevau, High Speed Craft)

Im Hotel haben wir dann einen Rundgang gemacht, es war wieder ein InterContinental, diesmal das auf Tahiti. Die Anlage ist auch sehr schön, besonders den Poolbereich mit dem Meerwasserpool fand ich sehr gelungen. Auf dem esten Bild ist der Trakt mit unserem Zimmer, wir waren diesmal im 2. Stock unter gebracht.

Das Hotel liegt ebenfalls am Meer, unweit der Stelle, wo wir den Tiger Shark Tauchgang hatten, wie wir dann festgestellt haben. Die Poolbar liegt beim Hauptrestaurant, direkt beim großen Pool. Direkt darunter liegt der schon erwähnte Meerwasserpool oder -biotop.

Die Tauchbasis liegt an einem Ende der Lagune, die Overwater Bungalows am anderen Ende.

Ein kleines Biotop mit Schildkröten befindet sich nahe dem Weg vom Pool zu den Overwater Bungalows.

Gleich daneben befindet sich eine kleine Ananasplantage und etwas weiter weg vom Weg eine Vanilleplantage, ein bisschen versteckt zwischen den Bäumen. Lt. Wikipedia ist in Taiti eine eigene Vanilleart heimisch, welche sich von der uns bekannten Gewürz-Vanille, die aus dem Indischen Ozean von Reunion (frühermals Le Bourbon) kommt, unterscheidet.

Nahe dem 2. Restaurant, dem Lotos Restaurant, befindet sich der Pool noch im Bau, wie auf dem Foto erkennbar, wird der Pool mit einer Folie ausgekleidet.

So, das war es dann, zusammenfassend kann man sagen, dass diese Südseereise so ziemlich alle Klischees bzw. Erwartungen erfüllt hat, die Inseln sehen wirklich so aus wie auf den Prospekten. Natürlich sind die Fotos nachbearbeitet, aber das Meer hat wirklich so ziemlich alle Blau-/Türkistöne und der Himmel ist stellenweise wirklich so blau wie auf den Fotos. Ich habe an den Bildern nichts retuschiert, meistens das Standardpreset "Landschaft/Neutral" in DXO-Optics-Pro angewendet und das Ergebnis waren die im Blog enthaltenen Bilder. Bei den Unterwasserfotos habe ich meistens einen manuellen Weißabgleich gemacht und die Belichtung korrigiert, aber das war es dann auch schon. Da ich unter Wasser immer das Weitwinkel verwendet habe, gibt es praktisch nichts "Kleines" zu sehen, wenn man in den Riffen sich aber etwas genauer umsieht, findet man ebenso viele kleine Lebewesen, nur lag der Schwerpunkt bei den Tauchgängen primär auf den Großfischen. Ich hätte mir ein paar Mantas mehr erhofft, dafür waren die wenigen die wir gesehen haben, wenn auch nur aus der Ferne, wirklich groß. An Haien hat es bei den Tauchgängen nie gemangelt, Höhepunkt war sicher der "Tiger Shark Feeding" Tauchgang. D.h. Alles in Allem war das sicher nicht unser letzter Ausflug in die pazifische Inselwelt.


Euer ultrafastfreddy aus Vösendorf, Niederösterreich, Österreich

25.3.17 15:01

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