Mein Weg nach Kona

Tagebuch eines Triathleten
 
 

Maledives Masters, TG 1-3

Liebe Leser,

für den ersten Tag waren 3 Tauchgänge geplant. Der erste Tauchgang war ein Checkdive, da ging es Alberto und Sophie darum die Gäste unter Wasser kennen zu lernen. Der obligatorische Bleicheck am Beginn ging problemlos, dann folgte ein ereignisloser Tauchgang an einem mehr oder weniger kaputten Riff. Die Korallen waren großteils kaputt, einen kleinen Hai haben wir gesichtet, das war es aber dann auch. Wir haben dann an Board darüber diskutiert, warum das Riff so kaputt war, ob dies mit den Korallenbleichen der letzten Jahre etwas zu tun hatte oder evtl. stürmisches Wetter dafür verantwortlich war.

Der 2. Tauchgang war schon interessanter, es ging dabei um einen Strömungstauchgang. Da aktuell die Strömung atolleinwärts war, relativ stark, sprangen wir ins Blauwasser und schwammen auf den Kanal zu. An der Riffkante in der Mitte des Kanals hakten wir uns mit Strömungshaken am Grund fest und harrten der Dinge, bzw. der Großfische, die da kamen. Dabei entstand auch dieses Foto eines Gitarrenhaies, der kam kurz bevor wir den Kanaleingang wieder verließen vorbei. Leider konnte ich ihn nur von schräg hinten fotografieren, aber zumindest kann man die Körperform halbwegs erkennen.

Der dritte und letzte Tauchgang war wieder ein Strömungstauchgang, wieder sprangen wir ins Blauwasser und schwammen auf den Kanaleingang zu. Mit den Strömungshaken am Boden fixiert warteten wir wieder auf Großfische. Es zeigten sich ein paar Riffhaie, aber es waren deutlich weniger als beim 2. Tauchgang.

Nach dem Lösen der Haken schwammen wir auf der linken Seite in den Kanal, die Strömung war am Anfang ziemlich heftig, es war nicht so einfach bis zum Rand des Kanals zu kommen. Eva hatte außerdem Tarierprobleme, die wir später am Dohni zum Glück beheben konnten. Die Blase ihres Jackets hatte sich innen verdreht, dadurch konnte die Luft nicht mehr ungehindert zwischen den beiden Winghälften strömen, sondern war in der rechten Hälfte gefangen. Beim Aufstieg in geringere Tiefen dehnt sich die Luft dann in der Blase aus und der Auftrieb wird größer, was natürlich instabil ist, d.h. man steigt dann immer schneller auf. Aber das wirkliche Highlight des Tages kam in den letzten Minuten des 3. Tauchganges, es war dieser kleine Adlerrochen. Wenn ich klein schreibe meine ich das auch so, er hatte maximal einen Meter Spannweite. Er stand aber ganz ruhig in der Strömung und ich kam mit dem Weitwinkel bis auf ein paar Meter an ihn heran.

Am nächsten Tag sind wieder 3 Tauchgänge geplant, Tagwache ist um 05:30, d.h. ich fühle mich schon so richtig im Urlaub, wenn wir so lange schlafen können.


Euer ultrafastfreddy von der Maldives Masters, Malediven

8.3.18 16:09

Letzte Einträge: Maledives Masters, TG 21-23, Maledives Masters, TG 24-26

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